Slackline Crashkurs!

Slackline lernen – Gar nicht mal so einfach!

Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres gab es letzte Woche! Das war für uns Anlass mal wieder eine Sportart ins Auge zu fassen und sie für euch ( und natürlich auch uns) zu testen und unsere Erfahrungsberichte mit euch zu teilen. Das Slacklinen!

slacklineSchon krass, was man wirklich mitbringen muss ist viel Geduld und Übung! Von einem Tag Slacklinen kann man nicht behaupten, dass man Vollprofi auf dem Gebiet ist und einfach mal entspannt auf so einer „line“ steht. Das wussten wir vorher, da das eigentlich bei jeder Sportart so ist, aber beim Slacklinen brauch man unserer Meinung nach eine Menge Konzentration! Von außen sieht das ganze relativ einfach aus, wenn man aber mal auf der Line ist merkt man, dass die Tiefenmuskulatur extrem stark beansprucht wird. Gerade also Sportanfänger werden sehr schnell merken, dass sie über viel Übung nicht drumherum kommen. Es ist ja bekanntlicherweise auch noch kein Meister vom Himmel gefallen!

 

Wir haben einige Tipps zum Slacklinen bekommen: Die Slackline vor der ersten Benutzung nicht zu hoch hängen – klar, sonst wäre die Verletzungsgefahr viel zu hoch! Das sollten Anfänger auf jeden Fall beachten! Am Besten ist „Kniehoch“. Als zweiter Aspekt ist die Spannung der Slackline ebenfalls von großer Bedeutung. Jeder der schon jemanden auf der einer Slackline gesehen hat weiß, dass diese relativ stark wippt. Dieses Wippverhalten ist stark von der Spannung abhängig. Stellt man es anfangs zu leicht ein, wippt die Slackline zu stark und man fällt sehr schnell herunter – Demotivation ist also vorprogrammiert!

Nun gut! Als wir diese Tipps bekommen und natürlich auch beachtet haben ging es los – erst war Ich an der Reihe! Das Aufsteigen war schonmal echt komisch, man fühlt sich wie ein Seiltänzer ( ist es quasi ja auch). Die ersten Schritte waren noch relativ einfach, als ich dann aber immer weiter Richtung Mitte kam habe ich extrem gespürt, wie die Slackline ( trotz straffer Spannung) etwas durch hing und ich viel instabiler wurde. Das ganze war eine mega wackelige Angelegenheit und natürlich bin ich dann auch heruntergefallen. Beim zweiten Versucht hab ich meine Füße waagerecht zum Seil aufgestellt, dann war es deutlich einfacher und ich bin bis ans andere Ende gekommen. Slackline Profis hätten wären da wohl innerhalb von Sekunden drüber gerannt. Ich selbst war körperlich nicht erschöpft, habe aber wirklich gemerkt wie viel Konzentration mich das gekostet hat.

Fazit zum Slacklinen

Nach dem wir dann 4 Stunden Slacklinen ausprobierten war klar, dass es keine Sportart ist die man von heute auf morgen erlernen kann. Auch können wir euch den Tipp geben, dass es euch langweiligen könnte, wenn ihr eher „die Zerstörer“ seid, also darauf steht wenn der Körper nach dem Sport total zerstört ist, denn das wird beim Slacklinen nicht passieren.

Am nächsten Tage hatten wir aber tatsächlich Muskelkater! Wie anfangs beschrieben ist es sehr anspruchsvoll für die Tiefenmuskulatur, die auch wir bei unserem täglichen Training anscheinend vernachlässigen. Diese Erfahrung war für uns Grund genug das Slacklinen in unser wöchentlichen Sportprogramm aufzunehmen!